Der Hausbesuch

Und schwups ist der Hausbesuch auch schon wieder rum. Wenn man immer nur wüsste wie es abläuft dann würde mein Hirn nicht immer kurz vorm durchdrehen stehen…..Gott sei Dank war der Termin vormittags und nicht erst später am Tag.

Irgendwie hatte ich es in der Vorahnung das sie früher kommen und ich sollte Recht behalten. Über eine halbe Stunde zu früh standen sie da und ich noch nicht mal wirklich angezogen. Oh Mann hätte mich jemand gesehen hätte man mir die Panik im Gesicht angesehen ➡😨😱😨😲 Mein Mann war aber (wie immer) sehr entspannt und hat sie gleich zu einem Kaffee in die Küche gelotst. So konnte ich nochmal kurz hoch zum Kleiderschrank.😅

Die zwei vom Jugendamt haben sich entschuldigt das sie so früh dran sind und hätten auch Angeboten das sie nochmal wegfahren oder spazieren gehen aber ist ja auch doof…ich war einfach nur froh das ich alles noch zu tun war erledigt ist und abgesehen vom Tisch decken (was ich ja in der halben Stunde locker geschafft hätte 😉) war auch alles vorbereitet. So wurde halt der Tisch gedeckt während wir im Gespräch waren wie z.B. der Kontakt bei uns auf dem Dorf untereinander ist und „unserer“ Katze hat die zusätzliche Aufmerksamkeit toll gefunden. Da beide immer noch sehr entspannt und sympathisch wirkten war das ganze dann für mich nach der kurzen Schreck-und Panikminute auch kein großer Stress mehr. Man ist ja flexibel. 😉

Es wurde nochmal über das Genogramm gesprochen und hauptsächlich nun die Eltern und Geschwister von meinem Mann charakterisiert und auch die Bindung zu den jeweiligen Personen thematisiert. Zwischendrin kamen immer mal wieder nochmal Nachfragen von Ihnen. Dazwischen kam man immer mal wieder auf andere Themen z.B. meine berufliche Laufbahn und so verflog die Zeit und man hatte nicht das Gefühl das wir ausgequetscht o.ä. werden. Auch die Atmosphäre war grundsätzlich entspannt und gut. 😊

Nachdem wir das Genogramm abgeschlossen hatten ging es noch um allgemeine Dinge unter anderem ob Pflegschaft für uns Thema ist und es wurde auch gleich der nächste Termin ausgemacht. Da wir gerne „zackig“ weiter machen wollen wird unsere Dame vom Jugendamt die zwei kommenden Gespräche alleine machen da die Kollegin für 2 Monate in Elternzeit geht. Der nächste Termin ist dann schon in knapp 3 Wochen! 🎉🎉🎉 Auch das Thema für den Termin wurde kurz angeschnitten da wird es dann hauptsächlich um unsere Kindheit & Jugend gehen.

Auch meine Sorge das wir mehr Termine als vorgesehen brauchen durch das lange ziehen des Genograms wurde genommen und somit bleiben wir im Durchschnitt. 😜

Nachdem alles organisatorische erledigt war wurden das Haus besichtigt und zwar jeder Raum. Ich hab am Vortag noch überlegt ob ich alle Räume machen soll und dann mich Gott sei Dank dafür entschieden, wobei es ja kein riesen Akt war aber natürlich wäre ich schneller fertig gewesen wenn ich zwei Räume ausgelassen hätte. 😁

Im zukünftig (theoretischen) Kinderzimmer standen wir etwas länger als in den anderen Räumen und man kam wieder ins Gespräch durch die Fragen z.B. ob wir vorhaben das Kind in der ersten Zeit bei uns im Schlafzimmer mit Beistellbett schlafen zu lassen oder auch wo bei uns die nächste Kita und Kindergarten wäre.

Und dann war der Besuch nach guten 2,5 Stunden schon wieder zu Ende. Und der Termin somit auch geschafft! 💪

Im ersten Moment war ich echt erschlagen von dem Termin und fix und fertig. Nachdem sacken lassen komme ich aber zu einem guten und auch positiven Gefühl. Auch wenn gefühlt nicht so viel passiert ist als beim letzten Gespräch aber das täuscht dann doch wenn man es nochmal genauer betrachtet.

 

Eine schöne Zeit und bis bald 🙂

Ein kurzes Lebenszeichen vor dem Hausbesuch

Und zack sind die 4 Wochen rum und wir stehen kurz vor dem Hausbesuch vom Jugendamt. 🙂 Einerseits freue ich mich sehr darüber anderseits geht mir alles zu langsam……..

Meine Gedanken kreisen mal mehr mal weniger um den Tag aber umso näher er rückt umso mehr merke ich wie nervös ich darüber bin. Auch frage ich mich soll ich dies oder jenes so lassen oder doch etwas mehr aufräumen? Es wurde zwar im letzten Gespräch ausdrücklich gesagt das kein steriles Haus erwartet wird und auch kein fertiges Kinderzimmer aber zwischen steril und sauber aufgeräumt liegen dann ja doch Welten. Ausserdem zerbreche ich mir auch den Kopf was ich nun backen soll. Ganz was klassisches oder was einfaches und schnelles? Backe ich zu Sicherheit 2, sollte einer nichts werden? Mein Mann hält mich für verrückt und belächelt eher meine Gedanken. Ja, ich weiß das es total egal ist und theoretisch bräuchte ich gar nichts backen aber irgendwie macht dies dann doch nochmal was her. Ausserdem ist es ja keine 5 stöckige Torte sondern ein normaler Kuchen oder auch zwei. 😉

Auch der Raum was mal das Kinderzimmer werden soll ist sowas wo ich überlege ob ich da nochmal groß reine machen sollte? Es stehen einige Sachen rum aber grundsätzlich wirkt es geordnet und aufgeräumt. Klar durchgesaugt und gewischt wird sowieso alles und wahrscheinlich werde ich im Haus die Fenster putzen da ich dies eh schon länger auf meiner Liste steht und durch den Hausbesuch bietet es sich ja direkt an. Mein Mann sieht das alles etwas sehr entspannt….er würde alles grundsätzlich so lassen. Durch die Pflegekinder in seiner Familie kennt er die Situation von seinen Eltern und dies lief immer relativ entspannt ab…..und trotzdem steh ich dem ganzen nicht ganz so entspannt gegenüber wie ich eigentlich gehofft hatte.

Auch die diversen Gedanken kommen fleißig und die nerven mich tierisch und ich kann mich immer nur schwer ablenken vor allem vorm einschlafen sind sie momentan geballt……und obwohl sich 1000 Fragen stellen bekomme ich dadrauf keine Antworten weil dies alles unklar ist und wir einfach abwarten müssen was passiert und wie alles läuft! Aber das nur so am Rande…..ich hoffe durch das Gespräch und den Hausbesuch entspannt sich dies wieder und diese Gedanken lassen nach! 🙂

Liebe Grüße

Und dann gibt es Tage

wo mich einfach alles nervt und ich jetzt sofort mit Kind oder schwanger da sitzen möchte und nicht noch diese oder jene Hürde überspringen muss. Das alles finde ich dann so sehr zum kotzen das ich mich und unsere Situation so unerträglich finde und ich auch echt phasenweise meinem Mann gegenüber unausstehlich bin. Da könnte ich dann einfach schreiend durch die Gegend laufen und jeder der blöd fragt eine saublöde und patzige Antwort geben. 😦 (was ich natürlich nicht tue!)

Ich habe dann keinen Nerv mehr und es nervt mich einfach alles. Allen voran das wir nicht einfach sagen können „so jetzt wollen wir ein Kind und zack bin ich schwanger“. Wir sitzen immer noch auf dieser Bank und gefühlt müssen wir noch so lange warten wo eigentlich immer noch alles unklar ist und uns auch keiner sagen kann ob es wirklich was wird. Auch wenn ich an den meisten Tagen nicht so genau darüber nachdenke weil das Leben einfach so vor sich hin läuft. Aber dann gibt es wie am letzten Wochenende so Situation wo ich einfach heulend am Tisch sitzen könnte wenn ich es zulassen würde. Überall nur Eltern mit Kindern die das alles so einfach haben und teilweise nicht zu schätzen wissen…..an den meisten Tagen habe ich genügend Abstand wo ich mir das gejammer anhören kann ohne weiter darüber nachzudenken aber wenn es geballt kommt dann ist der „Abstand“ nicht mehr ganz so da und dann kann ich es irgendwann nicht mehr nachvollziehen und ihr Verhalten ärgert oder nervt mich. Was würden wir dafür geben einfach so schwanger zu werden ohne genauer darüber nachzudenken und unser Wunschkind gesund in den Armen halten zu können. Aber nein das Leben ist manchmal einfach unfair und beschissen und an diesen Tagen kann ich es nicht nachvollziehen wieso wir seit Jahren hoffen und versuchen endlich ein kleines Menschenkind zu bekommen und das blöde Quentchen Glück einfach fern bleibt und alles im negativen Endet.

Was für ein anstrengendes und kräftezehrendes Wochenende……..dies hatte ich schon lange nicht mehr. Einfach zu sentimental ich wäre fast heulend am Tisch gesessen als ich mit angesehen habe wie mein Mann den 1,5 jähringen Sohn von einem befreundeten Paar an die Hand genommen hat weil der Sohn Hände waschen gehen sollten. Mein Mann war mit Essen schon fertig und die zwei schon wieder auf dem Sprung obwohl ihre Teller noch voll waren (ganz typisch wenn man Kinder hat) und ich meinte sie können in Ruhe zu Ende Essen mein Mann ist fertig und er kann gehen. Und dieses Bild was mein Mann mit dem Kleinkind abgegeben hat fand ich einfach sooooo unglaublich herzzerreißend schön. Ich konnte den Kloß runterschlucken aber das Gefühl blieb wie unfair doch alles gelaufen ist in den letzten Jahren und diese aufgestaute Wut entspannte sich erst als wir abends endlich wieder Richtung Heimat fuhren.

Bei der Schwiegerfamilie war es den Tag davor auch nicht besser, wir sind ausertourlich zu Ihnen gefahren., da Freunde von meinem Mann zu einem Fest eingeladen haben. Da diese Feier nur einen Ort weiter stattfinden sollte dachten wir wir fahren Samstag zur Schwiegerfamilie und übernachten dort, gehen Sonntag zu dem Fest und fahren abends wieder heim. Da diesmal keine großen Feste in der Familie anstand und wir ja ausertourlich hochfahren wird es etwas entspannter und wir trinken nachmittags mit den Eltern Kaffee und treffen uns abends vll. mit der 1. Schwester zum essen oder so. Aber als wir kamen waren kurz drauf alle aus der engeren Familie da und ich war einfach überrumpelt und wieso müssen jetzt schon wieder alle da sein?! Und wieso kann das nicht einfach entspannter ablaufen?! Ich merkte das es mir einfach nicht gut ging und mir das zu viel war und ich das nicht wie in der Regel mit Abstand betrachten kann. Jetzt wissen alle aus der engeren Familie über unsere „besondere“ Situation schon Bescheid und dann läuft das so ab, man war ich genervt und sauer. Hätte ich/wir das so gewusst dann wären wir grundsätzlich erst später bei uns zuhause los gefahren und somit am späten Nachmittag dort angekommen. Sogar mein Mann fand dies sehr anstrengend und das soll was heißen!

Auch im nachhinein muss ich mich darüber ärgern wie das gelaufen ist aber gut somit haben wir mal wieder daraus gelernt und werden das regelmäßige hochfahren erstmal wieder sein lassen. Mein Mann könnte auch alleine hochfahren aber das will er dann auch nicht…..ende 2016 haben wir gesagt wir entzerren das hochfahren und fahren nicht mehr alle 4-5 Wochen sondern vll. nur noch alle 2-3 Monate hoch. Eigentlich hat es nur 1x so funktioniert das wir einen längeren Abstand hatten, das war Anfang 2017 so. Irgendwie war jetzt wieder das seit zig Jahren schon so regelmäßige 1x im Monat besuchen fahren wieder drinnen. Da bei seiner großen Familie einfach immer jemand aus der engeren Familie Geburtstag hat und feiert…..momentan sieht es aber so aus als würde wir jetzt erst wieder Mitte/ende September hochfahren und einerseits entspannt es mich ungemein und anderseits überlege  ich ob wir nicht doch ein paar Tage im August hoch fahren……wobei ich eigentlich weiß das es besser wäre dies nicht zu machen.

Ich merkte auch die Tage nach dem letzten Wochenende wie anstrengend es war, ich war fix und fertig und war einfach froh als ich Mo und Di abends einfach auf der Couch verbringen konnte.

Diese Wut und diese Phase wo ich alles als so anstrengend empfinde hatte ich schon lange nicht mehr, was ja an sich echt gut ist. Aber ich war dann doch überrascht das dann so von jetzt auf gleich dieses Gefühl da war und alles so nah an mich ran ging. Ich hoffe jetzt einfach mal das diese Phase jetzt für längere Zeit wieder in der hintersten Kammer verschwindet oder noch besser gar nicht mehr zum Vorschein kommt aber ich sehe das mal realistisch! 😉

 

Schönen Sonntag & Bis bald 🙂

Gespräch Jugendamt

Endlich hatten wir am Mittwoch das lang ersehnte Gespräch im Jugendamt. Ich habe bis zur Abfahrt damit gerechnet das via E-Mail oder Anruf wir mitgeteilt bekommen das dieses Gespräch doch nicht statt finden kann wegen Krankheit o.ä. Aber nein, weder Anruf noch E-Mail und so war ich dann die 1 Stunde bis zum Gespräch sehr nervös und ich fühlte mich wieder wie damals in der Kiwu-Klinik wo drauf gewartet wurde wieviele der Eizellen befruchtet worden und einige Tage später wieviele davon sich bis zur Blastozyste entwickelt haben.

Unser Jugendamt ist ca. 20/25 Minuten von uns entfernt. Und mit etwas Puffer sind wir dann um kurz vor 12 los. Natürlich kamen wir diesmal gut durch und so warteten wir noch kurz im Auto bis wir los sind. Oben angekommen wurden wir gleich sehr nett empfangen und auf die zweite Mitarbeiterin aus dem Nachbarlandkreis mussten wir auch nicht lange warten.

Beide Damen waren sehr nett und sehr entspannt. Und meine Nervosität verflog sehr schnell. Es wurde nochmal kurz die lange Wartezeit bis zu diesem Termin angesprochen, beiden war es anzumerken das es Ihnen unangenehm war das wir so lange  warten mussten. Anscheinend geht es sonst nachdem alle Unterlagen eingereicht wurden schneller. Aber vll. geht es jetzt dafür etwas zackiger ohne nochmal längere Zwischenpause, zu mindest hoffe ich das.

Bevor es direkt zur „Sache“ ging wurde nochmal nachgefragt ob sich zwischenzeitlich beruflich oder sonstiges geändert hat, was wir beide verneinten. Insgesamt waren wir 2,5 Stunden dort und haben hauptsächlich an dem Genogramm (Familienaufstellung) gesessen. Ich war ja davon überzeugt das wir den Fragebogen oder Lebensbericht besprechen werden aber ich wäre nicht auf das Genogramm zum 1. Termin gekommen. Mein Mann hat eine sehr große Familie und da seine Eltern Pflegekinder und später auch eine Mädchen adoptiert haben war da das Interesse groß. Somit zog sich diese Aufstellung doch länger als von mir zuerst gedacht. Vorallem da sie wirklich alles wissen wollten auch von entfernteren Verwandten mit Daten, auch wenn kein Kontakt seit zig Jahren besteht…..also alles sehr ausführlich. Dafür ist es von meiner Seite weniger und bei mir konnte dann gleich noch die Beschreibung der engeren Familie (Eltern und Geschwister) mitgemacht werden. Also wie würde ich meine Mutter, Vater, Schwester beschreiben und was machen sie beruflich.

Ein neuer Termin steht auch und am 09.08 vormittags kommen beide zu uns und der Termin zum Hausbesuch steht somit fest. 🙂 Es wird weiter an dem Genogram gearbeitet, diesmal wird mein Mann dann seine aufgestellte Familie und diese dann (ich hoffe nur die engere Familie) beschreiben. Ich hoffe das dies nicht den Rahmen sprengt und wir vll. noch dann Zeit ist für ein weiteres Thema! Aber mal kucken……

Ich war so erleichtert das der neue Termin wirklich in knapp 4 Wochen statt finden wird (wenn nichts dazwischen kommt), eine Woche eher wäre auch ein Termin vorgeschlagen worden aber genau in dem Zeitraum besucht uns die Schwester mit Nichte von meinem Mann. Aber schon alleine das es jetzt „nur“ 4 Wochen sind machten mich wirklich happy.

Sehr positiv denkend bin ich aus dem Amt raus und gefühlt wurde ein riesen Schritt gemacht. Das Gefühl das es der richtige Weg ist und auch nun wirklich absehbar ist setzte sich sehr fest und auch jetzt einige Tage später bleibt dieses Gefühl. Zwar kam später an diesem Tag der Gedanke das ich mich gar nicht so freuen brauche weil das überhaupt nichts heißt und nur weil der 1. Termin nun gut lief kann das auch ganz schnell beim 2/3. etc. Termin richtig blöd laufen und wir haben dies alles umsonst gemacht weil sich das in eine ganz andere Richtung entwickelt als wir dachten. Aber gut das werden wir sehen, wir hoffen natürlich nicht und hoffen das wir diesmal das Quentchen Glück auf unserer Seite haben.

So, das war ein kurzer Einblick in das Gespräch und meine Gefühlswelt. 😊

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! 🍀

Ein kleines Lebenszeichen

Hallo,

ich wollte nur mal kurz ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Ich weiß auch nicht so genau wieso ich schon länger nicht mehr on war. Irgendwie fehlte mir die Zeit und die Lust. Ausserdem wusste ich auch nicht so Recht worüber ich schreiben soll. Schließlich warten wir immer noch auf das erste Gespräch im Jugendamt.

Aber endlich ist es Juli und somit haben wir die 3 Monate Wartezeit größtenteils hinter uns gebracht. Ich weiß einerseits gar nicht wo die 3 Monate hin sind, irgendwie war dann doch ständig was los, und doch bin ich einfach froh das es jetzt bald endlich einen Schritt weiter geht. Jetzt ist es nur noch knapp eine Woche bis wir dann endlich das Gespräch im Jugendamt haben. Ich glaube ja erst daran das es statt findet wenn wir dorthin unterwegs sind und dann auch wirklich begrüßt werden. Bis dahin bin ich mir nämlich nicht so sicher, wenn dann wird eine krank oder was anders kommt dazwischen oder noch besser wir werden vergessen……also alles möglich. Ich bin gespannt und hoffe aber natürlich trotzdem das Beste!

Ich muss aber auch sagen das ich den letzten Wochen mich immer mal wieder frage ob es die richtige Entscheidung war und ob wir nicht doch nochmal in der Klinik einen Versuch starten sollen. Aber ich komme immer wieder zu dem Punkt das es richtig war damals den Schlussstrich zu ziehen. Diese Gedanken kommen eigentlich nur hoch weil momentan nichts voran geht und wir einfach nach wie vor auf der berühmten „Wartebank“ sitzen und nicht so wirklich wissen was nun auf uns zu kommt und wie es laufen wird. Vll. läuft es nächste Woche aber auch so mega dämlich das wir danach sagen „ok, das wars“ . Bekanntlich ist ja alles möglich….. 😉 Aber ich hoffe nicht. Trotzdem krass wenn ich so darüber nachdenke das es schon über 7 Monate her ist als wir das letzte mal in der Klinik waren. Einerseits ist es gefühlt noch nicht so lange und trotzdem sind schon über sieben Monate vergangen. Vermissen tue ich diese Zeit aber kein bisschen. Es waren trotzdem 1,5 Jahre fix in unserem Alltag mit dabei und alles wurde danach gerichtet und geplant. Eine sehr krasse und intensive Zeit mit  einschneidenen Erlebnisse waren da dabei, Wahnsinn. Wir hoffen jetzt einfach das nun auf dem Weg zu unserem Herzkind wir endlich das Quentchen Glück haben was uns bei den Versuchen in der Kiwu-klinik gefehlt hat. 🙂

Am Wochenende waren wir bei der Schwiegerfamilie da der erste Geburtstag vom Neffen anstand. Mit etwas Unbehagen und einem weinenden Auge schaute ich dem Tag entgegen schließlich hätten wir auch bald den ersten Geburtstag von unserem Kind, wenn das wir das Glück gehabt hätten. Als die Feier rum war merkte ich so eine Art Erleichterung. Nicht unbedingt das diese Feier um ist sondern das es ok ist so wie es ist und das es wohl jetzt leichter wird…..ich bin etwas erschrocken als mir wieder bewusst wurde wie lange die MA schon zurückliegt, fast 1,5 Jahre und trotzdem sind manche Gefühle und Erinnerungen noch so nah.

Es ergab sich die Chance der zweiten Schwester meines Mannes mitzuteilen das wir keine leiblichen Kinder bekommen können und wir seit Anfang des Jahres im Jugendamt gemeldet sind und das Adoptionsverfahren durchlaufen werden. Der ersten Schwester konnten wir es anfang Juni sagen als wir uns nach einer Hochzeit noch zum Essen trafen. Somit weiß es mittlerweile der engste Familienkreis und es wird dadurch einfach nochmal realer und irgendwie war ich erleichtert das nun endlich alle Bescheid wissen und auf dem gleichen Stand sind. Dadurch das die Familie meines Mannes knappe 400km weit weg wohnt sehen wir sie nur alle paar Wochen.

Nach der Geburtstagsfeier trafen wir uns noch mit Schwester 1 zum Essen und man merkte wie interessiert sie an allem war und nachfragte. Aber auch erst als wir meinten das sie wirklich gerne fragen kann wenn sie was interessiert oder Fragen hat und wir damit keine Probleme haben. Ich weiß nicht warum aber auch bei meinen und seinen Eltern ist das immer noch so ein Thema wo unsicherheit entsteht….. sobald ich was von mir aus sage kommen Fragen etc. aber alleine noch nicht. Keine Ahnung an was das liegt….sie meinten das sie nicht so recht wissen ob wir darüber reden wollen und sie ja nicht nerven wollen. Vielleicht wird es besser wenn die ersten Gespräche im Jugendamt liefen und es etwas realer wird?!

 

So, ich fange dann mal an die Einträge der letzten Wochen von euch nachzulesen.

Bis bald und Liebe Grüße

 

Glücksmomente der Woche #14

22.05.2017-28.05.2017

Indisch essen gewesen uns restliche Besorgungen für diverse Geburtstage erledigt.

Sonne und viel draussen gewesen.🌞

Nachdem Frühdienst von meinem Mann Kaffee trinken und zum Möbelschweden gefahren und soweit auch alles bekommen. 😊

Netflix Serie zu ende gesehen. Abends Pizza, momentan könnte ich jeden Tag Pizza essen. 🙈

Einladung zu einem Kindergeburtstag. Diese war besser als gedacht und auch um einiges entspannter, da die Hälfte von den eingeladenen Leuten gar nicht kam. 😜

Nachmittags Eis essen und spazieren gewesen.

Nachmittags Eiskaffee und weiter am neuen Buch gelesen.

 

Einen schönen Wochenstart! 🌞🌞🌞

Liebe Grüße

➡Nur noch 6  Wochen bis zum Jugendamt Termin. ⏳

Glücksmomente der Woche #13

15.05.2017-21.05.2017

Einige Dinge von der „Muss getan werden“ Liste abgearbeitet.

Abends mit einem Buch die Sonne auf der Terrasse genossen.

Sonne und Eiskaffee auf der Terrasse, abends lecker Antipasti mit Olivenciabatta.

Zeit nur für mich.💅🍹🌞

Ich freue mich sehr als mein Mann von seinem Frühdienst nachhause kommt und wir in ein gemeinsames verlängertes Wochenende starten können. Abends lecker Pizza essen und anschließend noch Eis.

Etwas bummeln und letzte Besorgungen für das Abendessen.

Tagesausflug mit meiner Familie.

Ich wünsche euch eine schöne Woche! 🌞

Liebe Grüße ❤